Die FIRMA

 

"Ihr Schall geht hinaus in alle Länder und ihr Licht leuchtet hell..."

 

Die Reise geht weiter ...

Ob der Kampf um Leben oder Tod, Entscheidungen zwischen Lüge und Wahrheit oder das ewige Ringen zwischen Gut und Böse - DIE FIRMA kämpft stets an vorderster Front! Die Firmenphilosophie auf den Punkt gebracht lautet: "Lyrics über Beats, repräsentieren Gut und Böse".

 

Viele versprechen es uns nur : Alexander Terboven (Tatwaffe), Ben Hartung (Def Benski Obiwahn) und Daniel 'Angelo' Sluga (Fader Gladiator) definieren dagegen deutschen HipHop, von der Kölner Studio-Schaltzentrale 'Blitz Labor' aus, mit jeder ihrer Veröffentlichungen tatsächlich neu! Oberflächliche Texte und seelenlose Musik sind hier Fehlanzeige - DIE FIRMA ist seit jeher ein musikgewordener, spannender Thriller, ungeschönter Dokumentar- wie packender Actionfilm. Und -last not least- ein sofort in seinen Bann schlagender Science-Fiction-Streifen. Gedreht in 16:9-Format entert das umtriebige Kölsche Trio die Retina deines dritten Auges.

 

Schon zuvor keine unbeschriebenen Blätter im Rap-Zauberwald (Alex und Ben spielten sich bei dem Projekt"Das Duale System" aufeinander ein: Daniel schrieb mit seiner Crew C.U.S., sowie als Schlüsselfigur der Über-Vereinigung BlitzMob längst Geschichte) überraschte bereits ihr Anfang 1998 erschienenes Debütalbum "Spiel des Lebens / Spiel des Todes" mit einer Mischung aus Battle-Reimen und entspannten, dabei aber immer auch lebensnahen Lyrics. Mit diesem Doppelalbum setzte das Trio alles auf eine Karte - denn sie erschien in völliger Eigeninitiative auf dem eigenen Label LaCosaMia. Es hieß also, ohne wenn und aber, 'rien ne va plus'. Aber : das vor Energie strotzende Dreigestirn setzte sich zielsicher durch, der Erfolg der Firma war unaufhaltsam...

 

HipHop-Hymnen, wie "Nachricht aus Utopia", "Die Eine" oder auch die druckvolle Tracks wie "Scheiß auf die Hookline" sorgten für Wellen der Begeisterung und diese schwappten weit über den Kern der HipHop-Szene hinaus. Letztere liebte am FIRMA-Debüt besonders Aufnahmen, wie den AII-Star-Track "Aktionäre" oder bildhafte Battle-Raps, wie das mafiöse "Todeskuß". Zweifellos : DIE FIRMA gilt bis heute bundesweit als Underground-Dauerbrenner! Auch in Verbindung mit den explosiven Liveauftritten der FIRMA (unterstützt durch die Killin' Riddim Section), gewann die Kölner HipHop-Crew eine für dieses Genre bislang ungeahnte Akzeptanz, ein breites Interesse und wogenschlagende Begeisterung durch alle Alters- und MusikliebhaberSchichten. DIE FIRMA wuchs aus dieser ganzheitlichen Verbindung von Hammer-LP und BurnerLivegigs zum Geheimtip via Mundpropaganda. "Im Namen der Firma" expandierte die Sache zu einem Qualitätssiegel!

 

"Die erste Platte war 'ne Testphase, wo wir gucken mußten. was wir zusammen machen können und was  nicht so gut kommt! Und ich mußte mich als Produzent erstmal auf die Beiden einstellen", beschreibt Danielin der Rückschau die Anfangsphase der Gruppe.

 

Das 21Tracks starke Nachfolgealbum "Das 2. Kapitel" ist der nächster Schritt zur Profilbildung dieser dreiköpfigen Crew. Dabei reifer, durchdachter und konkreter als das mit über 30.000 verkauften Einheitenäußerst erfolgreiche Vorgängeralbum. Mittels völlig eigenem Geschäftsbereich im deutschsprachigen HipHop-Biz verfügen die Kölner Globalplayer über eine klare und unbestreitbare Monopolstellung!

 

Alex ergänzt: "Die Prämisse war, daß man den Fans nochmal mindestens so viel geben will, wie beim erstenAlbum!" Man spürt und hört es : eine inhaltliche, wie musikalische Vertiefung des FIRMA-Konzepts fand hier statt - kein billiges Bill Gatesches Minimal-Update! Und das Drehbuch verspricht jetzt schon ein Bestseller zu werden.

Denn die "Neuzeit-Propheten" schaffen die Gradwanderung zwischen Realität und Phantasie: "Die Firma vollzieht hier, was kein Anderer packt", wie es folgerichtig auf der Fortsetzung der audiophilen Visitenkarte "Die Rückkehr" heißt. Konkrete Utopien, wie : "Die Weltfriedenskonferenz beseitigt jede Differenz zwischen Christen, Buddhisten, Juden und Moslems" zeichnen einen Tiefsinn innerhalb einer sonst zunehmend zur Verflachung tendierenden Rap-Sparte.

 

Endzeitstimmung meets Bewuátseinserweiterung: genauso sicher, wie die fundamentalen Bestandteile der Materie die Leptonen und Quarks sind, sucht und greift DIE FIRMA ohne Umwege nach dem Licht im "Nebel der Geschichte". Wissen ist Macht und die Raptexte von der FIRMA reflektieren Gedanken ebenso fließend locker vorgetragen, wie skillztechnisch gestählt. Ob Prophetie, Visionen oder allgegenwärtiger Gegenwartsbezug - DIE FIRMA geht tiefer. Manfahndet nach Wahrheit, Erkenntnis und dem Guten, stets und strikt nach dem Prinzip . "Die Firma - unaufhaltsam wie die Zeit!"

 

Songtechnische Dramaturgie auf der stimmungsvollen Klangreise über die Soundmeere dieser Erde. Daniel (Fader Gladiator) definiert das Herzstück seiner Produktion wie folgt: "Das Gefühl für die Musik muß stimmen!" Kunstvoll und edel im Arrangement, meisterhaft in der Auswahl von -übrigens nicht ausschließlich klassischen oder orchestralen- Samples und perfekt abgestimmt, mit den charismatischen Stimmen der beiden MC's Tatwaffe und Def Benski. Futuristische Dancehall-Vibes ("Das neue Jahrtausend" feat. Ragga Don Gentleman"), treffsichere Western-Episoden ("Cologne Sunrise"), Funk-betankte Floorfiller ("Firma Boogie") und ebenso metaphernreiche, wie anspruchsvolle Liebesoden ("Sonne in der Galaxis") zeichnen die versatile Firmenphilosophie aus. Daneben, gleichberechtigt, das tiefe eintauchen in die menschliche Seele : "Du & lch" oder auch "Illusionen" appellieren sehr deutlich an die inneren Werte des Menschen, fordern ein selbstbestimmteres Leben. All das ist durchdachter Dualismus bis ins kleinste Detail, quasi auch einer der 'roten Fäden' im dichten Netzwerk der FIRMA.

 

Dabei stets der eigenen Tradition verpflichtet : auf "Das 2. Kapitel" finden sich, selbstredend, auch BattleRaps par excellence. DIE FIRMA hinterläßt "Tote auf den Tanzflächen", geht -wenn es sein muß- "Mit dem Kopf durch die Wand" und macht dilettantische Disser mit Stücken wie "Hunde die bellen beißen nicht" stumm.

 

Die Horizonte eröffnende, erste Singleauskopplung aus dem neuen Album -"Kap der Guten Hoffnung"- liefert hingegen die chillige Brise Zuversicht, läßt uns auf den relaxten Produktions-Wogen Fader Gladiators wie Haifische durch die Gewässer cruisen, während uns die tighten Logbucheinträge der Reim-Piraten Tatwaffe und Def Benski entgegen schallen. Die Firma fokusiert immer ihren Blick nach Vorne. Bugwärts.

 

Erstklassige Besetzung auch in den Gastrollen des neuen LP-Meisterwerks: Das schizophrene "Mann im Ohr" präsentiert denBremer Stadtmusikanten & Ex-F.A.B.'ler Immo, auf der Aktionärsversammlung mit maximierter Skillz-Dividendeausschüttung begegnen uns Filo Joes (Ruhrpott AG), Laki (Creutzfeld & Jakob), Emek & AxL (Ventura Bros.), der Freestyle-Wonderboy Lenny Future Rocks Bruderherz Rickski und das wort- und stimmgewaltige Firma- Partner Gianni (allesamt zu hören auf "Kampf der Titanen"). Ein songtechnischer Urknall passiert auf dem "Arche Noah Prinzip", welches die bewährten MC's Torch, Scope und Gianni in das zukunftsweisende Universum der Firma integriert.

 

Als brandheißes Signing bei V2 fühlen sich die drei Geschäftsleute Alex, Ben und Daniel spürbar sehr wohl im Schoß ihrer neuen Labelfamilie. Kein Wunder : DIE FIRMA paßt sich perfekt ein, in die Reihe kongenialer HipHop-Konstrukte ihrer seelenverwandten Arbeitskollegen RZA (dem Wu Tang ClanMastermind) und Gravediggaz. Gleichzeitig genießt man dabei genau die gleichen künstlerischen Freiheiten, um seine musikalische Vision Wirklichkeit werden zu lassen!

 

DIE FIRMA-Saga wird erfolgreicher denn je fortgeschrieben - "Das 2. Kapitel" ein ebenso spannendes, wie überraschendes Epos in 21. Akten...der Rest bleibt Firmengeheimnis

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